Um unsere Webseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies.
Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

Aktuelles von Schloemer

Lärm-Indikator NI-100 – kleiner Helfer mit großer Wirkung

Lärm-Indikator NI-100 – kleiner Helfer mit großer Wirkung

Sicherheitsbeauftragte stehen in der Pflicht, ihre Mitarbeiter durch Schulungen und das Durchsetzen von Richtlinien vor schädlichem Lärm am Arbeitsplatz zu schützen. Dabei stehen sie allerdings manchmal vor dem Problem, dass trotz schädlichem Lärmpegel kein Gehörschutz getragen wird – aus Nachlässigkeit, reiner Bequemlichkeit oder einfach, weil die Lärmsituation falsch beurteilt wird. In diesem Fall muss das Bewusstsein der Mitarbeiter dafür geweckt werden, dass von Lärm ein hohes Risiko ausgeht und Lärmbelastungen langfristig zum Hörverlust führen können.

Geräusche, die durch ihre Lautstärke oder sonstige Beschaffenheit als störend oder belastend wahrgenommen werden, bezeichnen wir als Lärm. Die zulässige Grenze des Geräuschpegels am Arbeitsplatz liegt bei 80 dB(A). Das entspricht in etwa dem Straßenlärm bei starkem Verkehr. Die allgemein geltenden Vorschriften der Arbeitsstättenverordnung legen fest, dass die Geräuschbelastung und damit die negativen Auswirkungen von Lärm in Arbeitsstätten so niedrig zu halten ist, wie es nach Art des Betriebes möglich ist. Nach der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung muss Mitarbeitern ab 80 dB ein Gehörschutz zur Verfügung gestellt werden und dieser ab 85 dB(A) getragen werden. Soviel zur Theorie. Aber was bedeutet das in der Praxis?

LärmpegelDas menschliche Ohr nimmt Geräusche wahr und bewertet sie. Es ist das empfindlichste Sinnesorgan des Menschen. Es nimmt alles wahr und hört nie weg. Dabei verarbeitet es eine große Bandbreite von Schalldrücken und Frequenzen, die wiederum gemeinsam das Lautstärkeempfinden bestimmen. Nun hat das Ohr aber keine Skala, auf der belastende Geräusche angezeigt werden. Jede Person entscheidet subjektiv darüber, ob ein Geräusch störend, belastend oder gar schmerzhaft ist. Aus diesem Grund ist es in der Praxis oft schwer festzulegen, ob die vorherrschende Lärmsituation bereits schädlich ist oder nicht. „Lärm wird oft nicht sofort als Gefahr erkannt“, bestätigt Mandy Krumm, Produktmanagerin für den Bereich Gehörschutz. Lärm ist eine verzögerte Verletzung. Hörverluste durch gefährlichen Lärm bauen sich meist über Jahre hinweg auf. Faktoren wie Gesundheitszustand, Konzentration und Müdigkeit können die Wahrnehmung von Lärm zudem stark beeinflussen. Was dem einen laut erscheint, ist für den anderen vielleicht noch akzeptabel.

Verschiedene Arten von GehörschutzLärm sollte folglich nicht subjektiv beurteilt werden. Besser, man verlässt sich auf eine Messung mit einem geeigneten Gerät. „Lärm-Indikatoren wie der NI-100 von 3M™ warnen den Anwender vor schädlichen Lärmpegeln und zeigt damit deutlich, wann das Tragen eines Gehörschutzes notwendig ist“, sagt Mandy Krumm. Das Gerät ist gerade einmal 17 g schwer. Es misst 5,1 x 3,6 x 1,3 cm und kann einfach am T-Shirt oder der Jacke befestigt werden. Die Anwendung ist intuitiv. Ein grün leuchtendes LED-Lämpchen signalisiert Lärmpegel unter 85 dB(A). Übersteigt der Pegel 85 dB(A), leuchtet das rote LED-Lämpchen auf und signalisiert dem Anwender, dass ein Gehörschutz getragen werden muss. Das Gerät besitzt eine wiederaufladbare Batterie mit bis zu 200 Stunden Betriebstüchtigkeit. Nach 10 Stunden Betrieb schaltet es sich automatisch ab.

Lärm-Indikator mit optischem SignalDer 3M™ Lärm-Indikator NI-100 kann zur verlässlichen Bewertung der Lärmsituation am Arbeitsplatz eingesetzt werden. Als Trainings-Instrument verdeutlicht er Mitarbeitern, wann das Gehör geschützt werden muss. Mit einer Messgenauigkeit von 3 dB(A) gilt er als einfacher Lärm-Messindikator. Er sollte nicht als Mittel zur Analyse von Gehörschutzanforderungen benutzt werden, kann aber Unterstützung bieten, wo in einem Unternehmen eine detaillierte Lärmanalyse gemacht werden sollte.

Sie wollen mehr über den 3M™ Lärm-Indikator NI-100 erfahren? Dann wenden Sie sich an unsere Spezialistin für Gehörschutz:

Frau Mandy Krumm, Tel. 02361 5805-465, krumm@schloemer24.de